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Internationales Frauen-Hallenfußball-Turnier
um den Pokal der Sparkasse Bielefeld
14. und 15. Januar 2012

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Herforder SV


Foto: Herforder SV

Hoch, runter, hoch, runter – die vergangenen vier Spielzeiten waren für den Herforder SV vom Jojo-Effekt geprägt. Dem überraschenden Aufstieg in die Bundesliga 2008 folgte der prompte Abstieg und dem fast schon logischen Wiederaufstieg der erneute Weg nach unten. Dort hat sich der HSV jetzt in der Spitzengruppe festgesetzt. „Wir sind zufrieden“, sagt Präsidentin Birgit Schmidt, „unser Ziel ist nicht, direkt wieder aufzusteigen, sondern uns erst mal vom letzten Jahr zu erholen und uns zu konsolidieren.“ Sollte es dennoch am Saisonende zum Aufstiegsplatz reichen, dann nehme man den gerne an, das erklärte Ziel sei er jedoch nicht. Und das aus gutem Grund. Denn die Bundesliga wird von Jahr zu Jahr stärker. Besonders auf zwei Akteurinnen ruhen Verantwortung und Hoffnungen beim Herforder SV: Kapitänin Désirée Lenz und Ihre Stellvertreterin Anna Laue. Besonders Laue hat sich in den vergangenen Jahren zur echten Torjägerin entwickelt und ist derzeit so athletisch wie nie zuvor. Internationales Flair verbreiten die österreichische Nationalspielerin  Marion Gröbner und Neuseelands Hannah Bromley. Im Tor liefern sich U 19-Nationaltorhüterin Friederike Abt und Sonja Speckmann ein Duell, das kurz vor dem Ende der Sommerpause Abt für sich entschied.

Größte Erfolge:
Bundesliga-Aufstieg 2010, 2008.
Zweitliga-Aufstieg 2006.

Turnierbilanz in Jöllenbeck:
15 Mal nahmen die Herforderinnen bereits teil, und das durchaus erfolgreich. Allerdings liegen ihre größten Erfolge schon weit zurück. Als sich das Turnier aus dem regionalen Rahmen in den nationalen und internationalen Spitzenbereich weiterentwickelte, konnte der Herforder SV zunächst nicht mehr mithalten. Nach seiner Rückkehr ins Turnier 2009 und Platz sieben steigerte sich der Klub 2010 als einziger Zweitligist im Feld auf Platz sechs. Um nach dem erneuten Aufstieg in der Halle wieder um einen Platz abzusteigen. Aber immerhin: Seit über dem Turnier die „Weltklasse“-Flagge weht, ist der HSV noch nicht Letzter geworden. 1983 wurde übrigens eine Spielerin des damals hauptsächlich noch unter seinem Nachnamen bekannten HSV Borussia Friedenstal zur besten Torhüterin des Turniers gewählt: Elke Hollack.

2011: 7. 2010: 6. 2009: 7. 2002: 10. 2001: 9. 2000: 8. 1999: 10. 1998: 6. 1996: 7. 1994: 5. 1993: 5. 1986: 2. 1985: 5. 1984: 2. 1983: 5.