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Internationales Frauen-Hallenfußball-Turnier |
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Herforder SV

Als im Jahre 2004 die 2. Bundesliga gegründet wurde, war der HSV nicht dabei. Zwei Jahre später wurde man Meister der Regionalliga West und schaffte erstmals den Aufstieg in die 2. Liga. In der ersten Saison belegte die Mannschaft den achten Platz. Höhepunkt war der 1:0-Sieg über den ostwestfälischen Konkurrenten FC Gütersloh 2000. In der darauf folgenden Saison gelang dem Verein dann der Aufstieg in die Bundesliga und damit der größte Erfolg der Vereinsgeschichte. Nach einem Jahr stieg der Herforder SV jedoch als Vorletzter wieder ab. In der Saison 2009/2010 gewann die Herforder Mannschaft alle elf Spiele der Hinrunde in der 2. Bundesliga Nord und stellte damit einen Rekord im deutschen Bundesliga-Frauenfußball auf. Bereits nach 17 von 22 Spielen sicherte sich der Herforder Sportverein ohne Niederlage den Wiederaufstieg in die Bundesliga und nach 20 Spielen die Meisterschaft. Die Herforderinnen blieben über die gesamte Saison unbesiegt und stellten damit einen weiteren Rekord auf. Ein Jahr später lautet die Zwischenbilanz nach der Hinrunde in der Bundesliga: elf Spiele, kein Sieg und nur ein einziges Unentschieden. Dabei hatten sich die Herforderinnen doch nach ihrem Wiederaufstieg so viel vorgenommen, sich mit fünf internationalen Neuzugängen verstärkt, dazu mit dem großen Abwehrtalent Lena Wermelt. Wieder einmal wurde deutlich, dass der Leistungsunterschied zwischen der zweiten Liga Nord und dem Frauenfußball-Oberhaus nicht nur sehr groß ist, sondern immer größer wird. Wer nun die Bilanz liest, der mag glauben, dass auch auf dem Platz Welten zwischen dem Herforder SV und den anderen Erstligaklubs liegen würden. Wer ihn jedoch im Stadion hat spielen und kämpfen sehen, der weiß, dass das keinesfalls so ist. So boten die Herforderinnen dem großen Ligafavoriten Turbine Potsdam bei der knappen 1:2-Heimniederlage nicht nur großen Kampf, sondern waren dicht dran, einen Punkt zu Hause zu halten - hätte Marie Pollmann in der Schlussphase einen Elfmeter zum 2:2 verwandelt. Es war nicht das einzige Spiel, in dem sich der Herforder SV fast auf Augenhöhe zeigte, aber eben nur fast. Trotz der zahlreichen Gegentore lag das Problem vor allem in der Offensive, oder besser gesagt darin, dass die einstigen Zweitliga-Torjägerinnen mit zu wenigen Flanken und Pässen gefüttert wurden. Und wer vorne nicht trifft, der kann nun mal nicht gewinnen. Ein weiteres Problem war der Spielplan. Musste der Herforder SV doch jeweils zu Beginn der Hin- und Rückrunde gegen die Top sechs der Bundesliga antreten - auch psychisch keine leichte Situation, wenn man gerade erst aufgestiegen ist. Im Oktober trennte sich der Verein von Aufstiegstrainerin Tanja Schulte und verpflichtete Jürgen Prüfer. Dessen Aufgabe ist es jetzt, den Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen möglichst noch einmal zu verkürzen. Die Stars: Größte Erfolge: Turnierbilanz in Jöllenbeck: |